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Israel und Hamas - wie man es nun auch wieder nicht sehen kann

Israel – Hamas:  So kann man das nun auch wieder nicht sehen!

Jetzt wird gerade sehr viel über die zwischen dem Gaza-Streifen und Israel hin- und her fliegenden Raketen geschrieben. Was ich mir davon gemerkt habe, gebe ich hier wieder:
Ich las, die Hamas sei finanziell am Ende und hätte Insolvenz anmelden müssen. In der Hoffnung, die palästinensische Autonomiebehörde unter Abbas übernähme die Schulden, begrub die Hamas ihren Streit und vereinigte sich. Abbas aber zahlte nicht, und die Hamas wählte in ihrer Not den Weg der Dauerangriff gegen Israel, weil Israel dann früher oder später militärisch darauf reagieren müsse, zum ewigen Vorteil der Hamas.
Denn da die Hams im Gazastreifen alles mögliche baut, man sah Bilder von Villen und einer feinen Mall, nur keine Bunker und Unterstände für die Bevölkerung, wird es wohl Opfer unter der Zivilbevölkerung geben. Und da über fünfzig Prozent der Bevölkerung unter 15 Jahre alt sind, ihr Durchschnittsalter 17, 9 Jahre ist, werden unter den Opfer immer Kinder sein müssen.
Zumal die Hamas ihre Bevölkerung – im Unterschied zu Israel, die sie in Unterstände oder Bunker schickt – den israelischen Raketen auf die Dächer entgegen schickt.
Die Führungsschicht hingegen wollte sich, vor den israelischen Raketen, nach Ägypten absetzen, um dann nach Katar weiterzureisen. Allerdings misslangen die Verhandlungen und die Grenzen nach Ägypten blieben zu.

Ich weiß, es handelt sich um leicht erkennbare israelische Propaganda, die die Öffentlichkeit ist längst vertrauter Manier an der Nase herumführen will. Aber über einen Punkt komme ich nicht hinweg: Auch das Dritte reich, als es sich anschickte, Krieg über die Nachbarn zu bringen, begann bald damit, Bunker für die Bevölkerung zu bauen. Offensichtlich um die eigene Bevölkerung zu schützen. Wenn das schon die größten Verbrecher taten, darf man da nicht auch von der Hamas erwarten, dass sie ihre eigene Bevölkerung schützt?
Anstelle des Zitats von Golda Meir – es wird erst dann Frieden geben, wenn die Palästinenser ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen – das mir immer einen Stich ins Herz gibt, möchte ich mit dieser verbürgten Anekdote schließen.
Der Nachbar meines Vaterhauses in Steinhagen (Westfalen), seines Zeichens Schumacher, bekam Besuch von einem Abgesandten der NSDAP. Er bat im Namen des Führers um einen Beitrag zum Bau eines Bunkers für die Bevölkerung. Der Schuster verweigerte eine Zahlung. Auf die drohende Nachfrage des Parteigenossen antwortete er: „ich zahle nicht, weil der Führer für den Frieden ist.“
Damit war er fein raus. Er musste nicht zahlen, auch wenn der Führer dann doch nicht für den Frieden, sondern für den Krieg war. Seine Schumacherwerkstatt lag jedoch weit weg von allem, so dass er nichts riskiert hat.
Ob sich im Gazastreifen die Bewohner mit ähnlichen Argumenten gegen einen Beitrag gewehrt haben, oder ob niemand von der Hamas vorbeigekommen sind, weil die Partei selber überzeugt ist, dass sie für den Frieden sind?
Unter den Antworten, die zur Zeit zu haben sind, läse ich auch sehr gerne Antworten auf meine Fragen.

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